Perfektes DJK-Teamwork beim Rheinland-Pokalfinale an Fronleichnam

 

Ihr „Meisterstück“ lieferte die DJK Kruft/Kretz am 07.06.07 als ausrichtender Verein des Rheinlandpokalfinales zwischen Eintracht Trier und dem Tus Oberwinter.

Perfekte Organisation, voller Einsatz von allen Helfern und eine gewisse Routine bei der Ausrichtung solcher Events, sorgten dafür, dass es nach dem Finale Lob von allen Seiten für die DJK gab. Ob nun der Fußballverband, die teilnehmenden Mannschaften oder der neutrale Zuschauer, sie alle waren voll des Lobes, über die DJK und natürlich über Kruft

Dabei galt einmal mehr die Devise – „DJK Kruft/Kretz –Mehr als nur ein Sportverein“.

Denn wieder einmal lieferte ein ganzer Verein den eindrucksvollen Nachweis, dass die DJK weit mehr ist, als die Summe von Ergebnisse und Tabellenständen der Mannschaften.

Ob nun Alte oder Junge, ob nun Fußballer oder Tennis, Turnen oder „2. Weg“, ob nun Vereinswirt und Fördervereinsmitglieder,  alle waren mit dabei und sorgten dafür, dass es hinter den Kulissen reibungslos ablief.

Neben den DJK-lern hatte sich darüber hinaus noch eine große Zahl Freunde und Bekannte gemeldet, die dankenswerterweise mitmachten. Ebenso bemerkenswert die tolle Unterstützung der freiwilligen Feuerwehr Kruft, dem Ortsverein des DRK und natürlich der Ortsgemeinde Kruft und ihren Mitarbeitern. So wurde es ein großer Tag für die DJK, aber auch für Kruft. Die Zusage, das wichtigste Fußballspiel des Fußballverbandes Rheinland in die „Provinz“ nach Kruft zu geben, hatte bei vielen Experten und Kennern der Szene regelrecht Unmut hervorgerufen. Vor allem der Ex-Profi-Verein Trier war mit der Auswahl nicht so richtig einverstanden. Aber Herbert Kommer, Spielausschussvorsitzender des Fußballverbandes und Präsdiumsmitglied hatte vollstes Vertrauen in die „Krufter Gegebenheiten“ und vergab trotz allen Unkenrufen zum Trotz das Spiel nach Kruft.

BILD 1 Großer Fußballbahnhof in Kruft

Dabei war der DJK gut ein Monat Zeit geblieben, den Event zu planen und vorzubereiten. Anfang Mai ging die Zusage des Fußballverbandes ein und ab da wurde „rotiert“. Zwar konnte man bedingt auf die Erfahrungen des Koblenz-Spiels (07.04. Tus Koblenz –Ruanda U 18) zurückgreifen, aber das Finale war schon eine andere Ebene.

Auf dem Nebenplatz wurde ein VIP-Bereich installiert, der 250 Ehrengäste zufrieden stellen musste, dass Zuschaueraufkommen war faktisch doppelt so hoch wie beim Koblenz-Spiel und zahlreiche andere Auflagen hielten Ochtendung, Breil und Co, in Atem.

Die größte organisatorische Auflage lag aber sicherlich in den Sicherheitsbestimmungen. Aufgrund der Gefahr, die vor allem von den gefürchteten Trierer Ultra-Fans ausging (zhalreiche Vorfälle in der laufenden Oberligasaison), gab es zahlreiche Treffen und Absprachen mit privatem Sicherungsdienst und Polizei. Maßnahmen wie bspw. Einlasskontrollen, Leibesvisitationen, Einlassverbote, Absperrgitter sorgten dafür, dass man mögliche Gefahrenherde umgehend eindämmte.

Aber ganz einfache Dinge mussten umgesetzt werden so z.B. nur Getränke aus Plasitkbechern, zusätzliche Toiletten, Siegerpodest usw.

Letztlich sorgten  am Spieltag ein Privater Sicherungsdienst, der sonst die Heimspiele von Mainz und Kaiserslautern managt mit 25 hauptamtlichen Personen, 30 Ordner der 3 beteiligten Vereine und ca. 70 Polizisten dafür, dass alles einigermaßen vernünftig ablief. Leider waren kleinere Scharmützel, vor allem vor dem Spiel unvermeidbar. So war für 30 so genannte Fans das Spiel schon beendet, bevor es überhaupt begann. Überhaupt muss man den Damen und Herren der Polizei an dieser Stelle ein großes Kompliment aussprechen, die unauffällig aber resolut ihrem Job nachgingen.

Mit Zuschauern, VIP-Gästen, Helfern, Ordnern, Presse, Jugendfußballern und Eltern und den diversen Diensten waren es sicherlich um die 2.500 Zuschauer die im wunderschönen Krufter Vulkanstadion ein packendes Endspiel erlebten.

Selbst die „alten DJK-Recken“ konnten sich nicht daran erinnern, dass der Krufter Sportplatz einmal derart voll gewesen war.  Zum Vergleich, beim Spiel der Tus aus Koblenz waren es 1250 Zuschauer gewesen.

 

Von Anfang an, war es das Anliegen der DJK gewesen, nicht nur ein Spiel auszurichten, sondern ein Fußballfest zu veranstalten und so hatte man im Vorfeld zahlreiche Aktivitäten rund ums Finale eingeplant.

Vor allem der aller erste Auftritt des „DFB-Mobils“ sorgte für große Resonanz. Im DFB-Mobil befinden sich neben zahlreichen Trainingsutensilien, auch virtuelle Equipments, die Fußballkids noch mehr Spaße am Fußball bereiten sollen. Begleitet wird das Mobil von DFB-Trainern die vor Ort mit Jugendlichen und Jugendtrainer  Trainingseinheiten durchführten.

 

 

BILD 2  (DJK Kids und das DFB-Mobil)

 

Besagtes DFB-Mobil hatte also in Kruft also seine Premiere und es machte DFB-Trainern und Kindern gleichviel Spaß, so dass es durchaus wahrscheinlich ist, dass die DJK in Zukunft noch häufiger Besuch vom DFB-Mobil bekommt. 

Ebenso hohen Anklang bei den Zuschauern fand wie schon beim Koblenz-Spiel der Auftritt der Freunde der Kretzer „Gugge-Mol“. Mit ihren Rhythmen vor und während der Halbzeitpause sorgten sie für gute Atmosphäre im Vulkanstadion.

Als äußerst glückliche Wahl erwies sich Thomas Theisen (früher Kanal 10, PR Agentur TOM-TOM, und nicht zu verwechseln mit dem DJK- Töm Theisen) als Stadionsprecher. Souverän und wortgewandt führte er durch den Nachmittag und leitstete ebenfalls einen großen Anteil am gelungenen Gesamtsablauf.

 

Der spannenden Spielverlauf, inklusive Verlängerung, und das schwüle Wetter sorgten dafür dass 2.500 Personen mit Essen und Trinken versorgt werden wollten. Dies bedeutete das sämtliche DJK-Helfer am rotieren waren. Aber Dank der hervorragenden Einsatzplanung von Christian Kohns und Gregor Helten wurde dies wirklich gut gemanagt.

 

(BILD 3 – Scheckübergabe an den Verein Contect für ein Projekt in Ruanda)

 

Großer Andrang herrschte während und natürlich nach dem Spiel im VIP Zelt.  Auch dieser Bereich war Neuland für die DJK. Anja Ochtendung und ihr Team hatten durch akribische und liebevolle Planung dafür gesorgt, dass es gerade auch in diesem Bereich reibungslos lief.

 

Nach den spannenden 120 Minuten und dem letztlich verdienten 2:1 Sieg von Trier ging es für das Helfer-Team noch mal in die „Vollen“. Aufräumen und alles wieder herrichten.

Erst gegen 21.30 Uhr konnte dann die Helfer-Party starten. Erschöpft aber zufrieden sassen die vielen fleißigen Helfer in trauter Runde zusammen und ließen den anstrengenden Tag ausklingen.

Wie anfangs schon erwähnt, gab es dann im Nachgang der Veranstaltung zahlreiche Anrufe, Mails und Briefe in denen die Ausrichtung ausdrücklich gelobt wurde. Vor allem auch aus Trier und von den Leuten, die dem Endspielort Kruft zunächst kritisch gegenüber gestanden hatten.

Fazit:  Das war mal wieder was in Kruft!! Bei der organisatorisch größten Herausforderung der letzten Jahre, bewies die DJK, dass alle mitziehen, wenn´s drauf ankommt. Vielen Dank an die vielen Helfer und Unterstützer der Veranstaltung.

Hinweis in eigener Sache: Es gibt zahlreiche Bilder zum Spiel und sogar eine DVD. Wer hieran Interesse hat bitte beim Vorstand melden.