Der Fußballverband
Rheinland bittet um Kenntnisnahme folgender Mitteilung des DFB:
Der Deutsche
Fußball-Bund (DFB) und die DFL Deutsche Fußball Liga GmbH unterstützen wie
schon in den Vorjahren den Interkulturellen Rat im Rahmen der Internationalen
Wochen gegen Rassismus, die vom Montag, den 16. März 2009, bis zum Sonntag, den
29. März 2009, laufen.
An den kommenden
beiden Spieltagen der Bundesliga, der 2. Bundesliga und der 3. Liga sowie der
Regionalligen soll jeweils vor der Partie eine Stadiondurchsage vorgelesen
werden. Hier ein Auszug: „Unser Verein sowie seine Spieler und Fans sind Teil
der weltweiten Fußball-Familie. Wir sehen deshalb nicht tatenlos zu, wenn
einzelne Unverbesserliche die Begeisterung für unseren Sport dazu missbrauchen,
rassistische und fremdenfeindliche Parolen zu skandieren und Menschen wegen
ihrer Hautfarbe, Herkunft, Sprache, Kultur oder Religion zu beleidigen oder
körperlich anzugreifen.“
Alle Vereine wurden
von DFB und DFL gebeten, die vollständige Erklärung auch im Stadionmagazin
abzudrucken. Der DFB bezieht unter anderem durch das Engagement seines
Arbeitskreises “Für Toleranz, gegen Rassismus” und durch die Vergabe des
Julius-Hirsch-Preises klar Position gegen jede Form von Gewalt,
Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.
„Wie schon im Vorjahr, soll von den Aktionswochen jedoch nicht nur
ein mahnendes Signal ausgehen. Vielmehr soll mittels der Aktion darauf
hingewiesen werden, dass in vielen Initiativen und Organisationen vor Ort,
gerade auch in den Fußball-Vereinen, in den Schulen und Jugendeinrichtungen,
das Engagement zur Überwindung von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus breiten
Raum einnimmt“, sagt Helmut Spahn, der
Sicherheitsbeauftragte des DFB
Entwurf
einer Stadiondurchsage vor den Spielen der Kreisliga A, Bezirksligen,
Rheinland- und Verbandsligen des Fußballverbandes Rheinland (Internationalen
Wochen gegen Rassismus 2009 vom 19. – 26. März 2009)
Der (Vereinsname)
sowie seine Spieler und Fans sind Teil der weltweiten Fußballfamilie. In dieser
Fußballfamilie stehen Fairplay und gegenseitiger Respekt an erster Stelle.
Fußball überwindet Grenzen und baut Brücken. Wir sehen deshalb nicht tatenlos
zu, wenn einzelne Unverbesserliche die Begeisterung für unseren Sport dazu
missbrauchen, rassistische und fremdenfeindlichen Parolen zu skandieren und
Menschen wegen ihrer Hautfarbe, Herkunft, Sprache, Kultur oder Religion zu
beleidigen oder körperlich anzugreifen.
Wir sagen „Nein!“ und bleiben am Ball
gegen Rassismus und Diskriminierung. Deshalb unterstützen wir die diesjährigen
„Internationalen Wochen gegen Rassismus“ des Interkulturellen Rates in
Deutschland. Setzen auch Sie in den nächsten Tagen innerhalb und außerhalb des
Stadions ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung!
Mit freundlichen Grüßen
Matthias
Geiter
Fußballverband
Rheinland e. V.
Abteilung Verwaltung & Organisation
Administrator DFBnet/Internet